28.01.1999

Umbau Albersloher Weg nimmt Gestalt an

Stahlteile für die neue Kanalbrücke werden vor Ort montiert

(SMS) Erste Einzelteile sind in der vergangenen Woche angeliefert worden, die Montage läuft vor Ort. Autofahrer, die den Albersloher Weg passieren, werden es bereits bemerkt haben: Die neue Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal nimmt Gestalt an. Einen für den Fortschritt der Bauarbeiten wichtigen Termin konnte das städtische Tiefbauamt jetzt festlegen. Am 21. März wird die neue Brücke mit einem Pontonschiff eingeschwommen. Das Spezialschiff transportiert die Stahlkonstruktion über den Kanal und bringt die neue Brücke in die richtige Position.

Doch bevor es soweit ist, haben die Bauarbeiter noch eine Menge zu tun. Rund vier Wochen benötigen sie, um die einzelnen Bestandteile der Brücke zusammenzufügen. Da es bei den beiden beauftragten Brückenbaufirmen bei der Vormontage der Brückenteile und beim Bau der Widerlager Verzögerungen gegeben hat, können diese Arbeiten nicht - wie ursprünglich geplant - im Januar abgeschlossen werden. An dem "Fahrplan" für die Gesamtbaumaßnahme ändert dies allerdings nichts. "Die Straßenbauarbeiten laufen sehr gut", erläutert Rudolf Schabbing, Leiter des städtischen Tiefbauamtes. "Wir gehen davon aus, daß die neue Brücke im September befahren werden kann. Danach wird die alte Brücke abgebaut und durch eine neue ersetzt. Die Verkehrsführung wird verschwenkt." Bis dahin gilt die aktuelle Verkehrsführung.

Neben dem Montagebereich für die neue Brücke laufen bis Mitte März auf der linken, stadtauswärtigen Seite des Albersloher Weges die restlichen Kanalbauarbeiten. Mit den Kanalbauarbeiten auf der stadteinwärtigen Seite wird in der kommenden Woche begonnen. Der Kampfmittelräumdienst hat seine Arbeit inzwischen beendet.

Die Straßen-, Kanal- und Brückenbauarbeiten sind Bestandteil der umfassenden Erneuerung des Albersloher Weges zwischen B 51 und Kreuzung Am Hawerkamp. Bis Ende 2000 soll eine leistungsfähige Straßenanbindung für den geplanten "Erneuerungsschwerpunkt Südost" geschaffen werden. Rund 24 Millionen Mark kosten die Bauarbeiten. Bund und Land steuern einen Zuschuß von rund 50 Prozent bei.

Zur Verbesserung der Verkehrssituation in Münsters Südosten wird auch der jetzt angelaufene Ausbau der Umgehungsstraße erheblich beitragen.